Einstellungen zum Erstellen von Image-Dateien


IsoBuster kann Image-Dateien erstellen.
Unterstützt wird das Erstellen einer Cue-Sheet Datei pro CD/DVD-Image und Datenaufteilung.

IsoBuster - Einstellungen zum Erstellen von Image-Dateien

Image-Dateien in mehrere Dateien während Erstellung aufteilen:

In manchen Fällen ist es interessant Image-Dateien auf mehrere aufzuteilen.
z.B. Image.bin, Image.bin01, Image.bin02, Image.bin03, Image.bin04

IsoBuster kann diese mehrteiligen Image-Dateien ohne Probleme laden.

Diese Funktionalität ist notwendig wenn sie DVD-Image Dateien auf einer mit FAT32 formatierten Festplatte erstellen möchten.
FAT32 kann nur mit höchstens 2GB großen Dateien umgehen und DVD-Image Dateien haben oft eine Größe von 4GB oder mehr.
Es ist daher verbreitete Praxis, die Image-Dateien in 1GB große Teile aufzuteilen. Deshalb ist 1GB oder 1024 MB die Standard-Einstellung.
Es können natürlich auch 1MB große Teile erstellt werden. Aber seien sie vorsichtig, zu viele kleine Teile überlasten ihr System unnötig.

Hinweis
IBQ-Image Dateien werden automatisch um die 1GB Grenze geteilt, wenn die Grenze über einem Gigabyte bzw. gar nicht gesetzt wurde.

Cue-sheet Dateien erstellen (*.cue) :

Cue-sheet Dateien (*.cue) sind ursprünglich für CDRWin entwickelt worden, sie sind aber dennoch weit verbreitet. 
Kombiniert mit Image-Dateien geben Sie einem das Gefühl von der Anordnung der Tracks auf einer CD. Cue-sheet Dateien (*.cue) 
sind in Wahrheit Textdateien und lassen sich somit mit jedem Texteditor öffnen. Die eigentlichen CD-Daten befinden sich in seperaten 
Dateien (*.bin, *.iso, ...). Wenn sie also eine *.cue-Datei mit IsoBuster öffnen weiß IsoBuster wie die CD aufgebaut sein soll, bekommt 
aber die eigentlichen CD-Daten von einer anderen Datei (*.bin, *.iso, ...). Dieser Dateiname steht in der *.cue-Datei.

IsoBuster kann auch *.cue-Dateien anlegen. Jedes Mal wenn Sie mit IsoBuster eine Image-Datei erstellt haben werden sie gefragt 
ob eine *.cue-Datei angelegt werden soll.
IsoBuster ist standardmäßig so eingestellt das er jedes Mal nachfragt. Sie können IsoBuster auch so einstellen das jedes Mal ohne 
Nachfrage eine *.cue-Datei erstellt werden soll. Sie können aber auch einstellen, dass Sie nicht mehr danach gefragt werden 
und keine *.cue-Datei angelegt wird.

Cue-sheet Dateien sind gewisse Grenzen gesetzt. Sie sind gut um den Aufbau der Tracks einer Session zu sehen, aber sie unterstützen 
keine Multi-Sessions. IsoBuster fügt diese fehlende Funktionalität zu Cue-sheet Dateien hinzu. Vor diesen Einträgen steht das 
Kommentar-Kürzel "REM", dass andere Anwendungen, die diese Multi-session Funktionalität *.cue-Dateien nicht unterstützen, 
keine Probleme beim Laden cue-sheet Dateien haben. Wenn sie diese cue-sheet Dateien wieder mit IsoBuster laden können sie 
das ganze Potential von Multi-Sessions nutzen und alle Sessions werden natürlich wieder angezeigt.

Neben der Möglichkeit nach dem Erstellen eines Images eine *.cue-Datei anzulegen, können sie jederzeit über das Kontextmenü des 
CD-DVD Symbols eine *.cue-Datei anlegen ohne vorher eine Image-Datei erstellen zu müssen.
Dieses Feature ist nützlich um das Inhaltsverzeichnis einer CD zu erstellen und an andere Personen weiter zu geben 
ohne die gesamte CD kopieren zu müssen. Die Sache hat allerdings einen Haken, Cue-Sheet Dateien bschreiben die Menge 
an Bytes per Block welche in eine Image-Datei extrahiert wurden. Sollten Sie am Ende nur eine solche Datei haben um den inhalt 
einer CD zu ermitteln, achten Sie darauf dass die Grösse der Blöcke mit denen des Image-Files übereinstimmt.

MD5-Prüfsummen Dateien erstellen (*.md5) :

Mit Hilfe der MD5 Technologie lässt sich sehr gut eine große Anzahl an Daten verarbeiten um am Ende eine 16 Byte lange einzigartige 
Prüfsumme für jede Datei zu erhalten. MD5 Techologie wird dazu verwendet um zu prüfen ob eine Datei noch dieselbe ist als zuvor. 
Viele Dateien werden bereits mit *.md5-Dateien, welche die 16 Byte lange Prüfsumme enthält, verbreitet. Prüfsummentester von 
Drittanbieter können dann verwendet werden um sicherzugehen dass die Datei während der Übertragung nicht verändert oder beschädigt wurde.

IsoBuster kann mit Hilfe der MD5-Technologie Dateien überprüfen und Prüfsummen erstellen. Sie können hier einstellen, dass immer 
eine MD5 Prüfsumme errechnet werden soll. Daraufhin wird nach dem Erstellen einer Image-Datei diese geöffnet, eine Prüfsumme 
dieser Datei errechnet und in eine *.md5-Datei geschrieben.

Mehr dazu:

Wenn eine Image-Datei von IsoBuster geöffnet wird kann der Benutzer wählen ob für diese eine *.md5-Datei erstellt werden soll 
(Rechtsklick auf das CD/DVD-Symbol in der Ordner-Ansicht ), oder ob dieses Image anhand einer extistierenden *.md5-Datei 
überprüft werden soll. IsoBuster kann MD5-Dateien von CDs oderDVDs erstellen bevor von dieser überhaupt ein Image erstellt wurde. 
Der Benutzer kann zwischen "nur Benutzerdaten (2048 bytes/block)" oder "Rohdaten (2352 bytes/block)" wählen.
Falls eine MD5-Datei von IsoBuster wie als Image geöffnet wird, so wird IsoBuster die erste in der MD5-Datei erwähnte Datei als 
Image-Datei behandeln und automatisch die MD5-Daten prüfen. Wenn ein Image eine Kombination aus mehreren Dateien 
ist so wird IsoBuster alles automatisch regeln.


IsoBuster - Einstellungen zum Erstellen von Image-Dateien


Mit IsoBuster verknüpfte Dateitypen:

IsoBuster unterstützt eine große Anzahl an Image-Dateitypen. Während der Installation können sie die Dateitypen die mit 
IsoBuster geöffnet werden sollen, auswählen. Das heißt, immer wenn sie auf eine Datei mit bestimmter Dateierweiterung 
doppelklicken wird diese Datei mit IsoBuster geöffnet.
Hier können sie Dateitypen mit IsoBuster verknüpfen falls sie dies während der Installation vergessen haben. 
Sie können aber auch bestimmte Verknüpfungen deaktivieren.